Freitag, 4. Juli 2008

Handelsblatt.com: Experten unter sich

Die Startseite von Handelsblatt.com präsentiert sich erwartungsgemäß mit starkem Bezug zum Muttermedium. Ressorts und Rubriken der Printausgabe sind in den Navigationsleisten leicht wiederzufinden. Zeitgemäß werden im neu überarbeiteten Web-Angebot auch die Trümpfe der Online-Darstellung gekonnt ausgespielt: mehrebige Grafiken, Bildergalerien, Podcasts, Videobeiträge, Foren und Weblogs. Die Nutzer können sich offensichtlich nicht nur auf hohem journalistischen und technischen Niveau informieren, sondern werden sogar eingebunden. Warum auch nicht Wissen, Aufmerksamkeit und Engagement der Leser nutzen? Zum Beispiel über Weblogs, diese beliebten tagebuchartigen Eintragslisten. Doch Handelsblatt-Weblogs bestehen aus nur einem Artikel, welcher maximal kommentiert werden kann. Wollen Anleger und Entscheider sich einbringen, ohne Handelsblatt-Autoren zu werden, können sie dies weiterhin nur in den Randbereichen: hier ein social bookmark setzen, da einen Artikel mit drei oder vier Sternen bewerten, dort an einer kleinen Umfrage teilnehmen und, wenn es unbedingt sein muss, einen Forumsbeitrag beisteuern, selbstverständlich erst nach Anmeldung.

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